Wattens fügt FC Juniors OÖ erste Heimniederlage des Jahres zu


Der FC Juniors OÖ unterliegt der WSG Wattens vor heimischem Publikum mit 1:2. Die Wieland-Elf ging nach nur vier Minuten durch Marko Raguz in Führung, die Tiroler konnten das Spiel jedoch vor dem Pausenpfiff drehen. Die Hausherren mussten damit nach zuletzt fünf Heimsiegen in Folge erstmals im Jahr 2019 eine Heimniederlage hinnehmen.

Oberösterreichs Talentschmiede durfte in diesem Spiel über einen veritablen Traumstart jubeln. Nach nur drei Minuten wurde Valentin Grubeck im Strafraum der Wattener vom Tiroler Defensiv-Akteur Felix Adjei irregulär zu Fall gebracht. Schiedsrichter Weinberger entschied folgerichtig auf Strafstoß. Marko Raguz stellte sich der Verantwortung und verwertete sicher.

In der 17. Minute gelang den Gästen jedoch prompt die Antwort. Nach einer Freistoß-Flanke von der linken Seite war es Adjej, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einnickte. Bitter für den FC Juniors: Vor diesem Gegentreffer waren nur die Hausherren offensiv präsent. So waren Raguz (13.) und Grubeck (14.) bei ihren Abschlüssen nur knapp gescheitert.

Die Heimelf gab auch in der Folge den Takt vor. In der 27. Minute brachte Andrade den Ball gefährlich zur Mitte, wo Valentin Grubeck in letzter Sekunde von der Wattener Defensive geblockt werden konnte. Wenige Augenblicke später gingen jedoch die Tiroler in Führung. Nach einem Foul von Michael Lageder zeigte der Schiedsrichter zum bereits zweiten Mal an diesem Abend auf den Punkt. Milan Jurdik trat an und verwertete ohne Probleme.

Heimelf schrammt knapp am Ausgleich vorbei

Kurz vor der Pause scheiterte der FC Juniors zweimal nur knapp am Ausgleich. Ein Erdogan-Kracher aus 30 Metern (41.) konnte von den Tirolern genauso im letzten Moment entschärft werden wie ein Raguz-Versuch aus spitzem Winkel (42.).

In der zweiten Halbzeit dauerte es etwas, bis die Hausherren in der Offensive zu Gelegenheiten kamen. Bei Marko Raguz´ Schuss in der 58. Minute brannte es kurz im Wattener Strafraum, die Tiroler konnten jedoch auch diese Gelegenheit bereinigen. In der 75. Minute trugen die Silberberger-Mannen einen gefährlichen Angriff über Pranter vor, Tobias Lawal spielte jedoch einmal mehr seine Klasse im Eins-gegen-Eins aus und parierte heroisch. Da dies die letzte aussichtsreiche Gelegenheit in diesem Spiel markierte, blieb es letztlich beim Endstand von 1:2.

„Ich denke, dass wir über 90 Minuten fußballerisch ganz klar die bessere Mannschaft waren. Wenn wir so gegen einen Aufstiegsaspiranten spielen, macht mich das sehr stolz. Hier muss ich der Mannschaft ein Lob aussprechen, denn das war wirklich sehr guter Offensivfußball!“, sagt Torschütze Marko Raguz nach dem Spiel.