Talenteschmiede empfängt Titelkandidat


Im dritten Heimspiel der noch jungen Zweitliga-Saison bekommt es der FC Juniors OÖ mit Austria Lustenau zu tun. Beide Teams, sowohl die Vorarlberger als auch die Scheiblehner-Elf, mussten am vergangenen Wochenende die erste Pflichtspielniederlage der neuen Spielzeit hinnehmen.

Für Oberösterreichs Talenteschmiede ging das Spiel in Innsbruck dabei gut los. Die Scheiblehner-Elf ging im ersten Abschnitt durch einen Reyes-Treffer mit 1:0 in Führung, musste dann jedoch nach Wiederbeginn einen Tiroler Doppelschlag hinnehmen. Ähnlich erging es am vergangenen Sonntag den Lustenauern, bei denen nach zwei Verlusttreffern gegen den GAK am Ende ebenfalls die erste Saisonniederlage zu Buche stand.

Die beiden direkten Duelle der Vorsaison fielen recht unterschiedlich aus. Im Hinspiel siegte Austria Lustenau mit 2:0, im Rückspiel in Pasching behielt der FC Juniors OÖ mit 4:2 die Oberhand. Gute Erinnerungen hegt in diesem Zusammenhang Lustenaus Ronivaldo, der bereits dreimal gegen den FC Juniors OÖ vollstrecken konnte. Der torgefährliche Brasilianer traf in der Vorsaison unglaubliche 26-mal und war im laufenden Bewerb mit aktuell zwei Toren auch bereits erfolgreich.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Ein besonderes Wiedersehen gibt es mit dem ehemaligen FC Juniors- und nunmehrigen Lustenau-Akteur Michael Lageder. Der Münichholzer absolvierte in der ersten Zweitligasaison der Vereinsgeschichte nicht weniger als 29 Spiele für den FC Juniors OÖ. Lageder war auch Bestandteil jener Mannschaft, die in der Saison 2017/18 den Aufstieg in die 2. Liga realisieren konnte.

„Nach Innsbruck erwartet uns mit Lustenau der nächste starke Gegner mit dem wahrscheinlich besten Kader der Liga. Dennoch hat der GAK vorgezeigt, dass Lustenau nicht unschlagbar ist. Vor allem in den Heimspielen haben wir immer das Ziel, zu zeigen, was wir draufhaben. Das wird auch am Freitag unser Ziel sein, wenngleich es ganz schwer wird, zumal der Gegner neben Ried als Topfavorit in der Liga gilt. Wir sind aber darauf vorbereitet!“, sagt Cheftrainer Gerald Scheiblehner im Vorfeld der Partie. Er muss aktuell keine Spieler aufgrund von Verletzungen vorgeben.