Interview mit Benjamin Wallquist


Diese Zeit wird uns allen wohl lange in Erinnerung bleiben. Jeden hat diese Krise irgendwie erwischt. Der Fußball rollt seit über einem Monat schon nicht mehr. Wir versuchen die Wartezeit, bis es endlich wieder losgeht zu überbrücken und haben Benjamin Wallquist über’s Telefon zum Interview gebeten:

Juniors: Benjamin, du bist gerade erst im Jänner neu zur Mannschaft dazu gestoßen. Konntest du dich schon gut einfinden und haben dich die Mitspieler auch gut aufgenommen?

Benjamin: Ja, ich wurde von Anfang an von Jedem sehr gut aufgenommen und so war es leicht für mich, mich schnell zu integrieren.

J: Wie zufrieden warst du vor der Unterbrechung mit dem Verlauf der Saison?

B: Ich bin ja erst spät im Jänner dazu gekommen, deswegen kann ich die Saison auch erst von diesem Zeitpunkt an beurteilen. Ich würde sagen, dass unsere Leistungen grundsätzlich in Ordnung waren, wir aber in entscheidenden Situationen leider oft noch zu nachlässig waren und deswegen in der Rückrunde leider noch auf unseren ersten Sieg warten. Ich bin mir aber sicher, dass wir, falls wir die Saison noch weiter spielen dürfen, im Training an diesen Dingen arbeiten werden und dann wird sich das auch schnell in den Ergebnissen widerspiegeln.

Nun heißt es ja pausieren. Wie hältst du dich fit?

Wir haben einen Trainingsplan bekommen, der Läufe und Kraftübungen enthält. Die letzten Wochen war der auch ziemlich intensiv. An der Fitness hat somit glaube ich keiner von uns viel verloren.

Du haltest dich also selbst fit. Was fehlt dir aber am meisten vom gemeinsamen Training?

Der tägliche Kontakt zu den Mitspielern. Wir sind eine sehr homogene Truppe, in der es viel Spaß macht zu spielen. Es versteht sich jeder mit jedem gut.

Stehst du mit deinen Mannschaftskollegen im Austausch? Wenn ja, wie findet der statt?

Ja, ich schreibe mit einigen auf WhatsApp oder anderen sozialen Medien.

Worauf freust du dich am meisten, wenn es mal wieder weitergeht?

Darauf wieder jeden Tag am Platz zu stehen und Trainings und Spiele mit Wettkampfcharakter zu haben. Ich kann es jetzt schon gar nicht mehr abwarten, mich endlich wieder mit anderen Spielern am Fußballplatz zu messen.

Noch heißt es ja zuhause bleiben. Was ist abschließend deine Empfehlung um möglichst gut durch diese besondere Zeit zu kommen?

Meine Empfehlung ist, versuchen das Beste aus der Situation zu machen und nicht den ganzen Tag nur untätig daheim vor dem Fernseher zu sitzen. Es gibt immer etwas, das man vorantreiben kann. Zum Beispiel kann jeder versuchen, sich mit guten Büchern weiterzubilden, oder seine Fitness zu verbessern. Jetzt ist auch eine gute Zeit, um Sachen zu erledigen, die man schon lange vor sich her schiebt, wie zum Beispiel altes Gewand auszumisten. Außerdem finde ich es wichtig, trotz des Kontaktverbots den Kontakt zu den Freunden oder Verwandten über WhatsApp oder Anrufe nicht abreißen zu lassen.