Heim-Niederlage gegen Liefering


In der vorletzten Runde der HPYBET 2. Liga traf der FC Juniors OÖ auf den FC Liefering. Haben die Hausherren noch vor wenigen Wochen den Tabellenführer aus Ried bezwungen treibt seit einigen Partien der „Ergebnis-Teufel“ bei den Oberösterreichern sein Unwesen. Am Ende musste der FC Juniors OÖ eine 0:5-Niederlage einstecken.

Die erste Großchance gehört aber den Jungs von Trainer Gerald Scheiblehner. Zwei Minuten sind gespielt: Der Ball landet nach mehreren Stationen bei Jan Boller. Er kommt alleine vor Gäste-Keeper Adam Stejskal zum Schuss, doch das runde Leder geht links am Kasten vorbei. Vor allem in der ersten halben Stunde zeigen die Hausherren eine sehr engagierte Leistung. Das Tor schien anfangs verriegelt.

Doch nach 34 Minuten netzt Phelipe zum 0:1 für die Gäste ein. Kurz darauf nützt Affengruber nach einem Eckball Unstimmigkeiten in der Abwehr der Hausherren – 0:2. Mit diesem Zwischenstand geht es in die Halbzeitpause.

KURZ FLAMMT HOFFNUNG AUF

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff bekommt Rene Gartler von Hyunseok Hong das Leder und zieht vom rechten Strafraumeck ab, doch sein Schuss geht über den Kasten. Kurz darauf verwertet Sebastian Aigner einen hohen Freistoßball – 0:3 für die Gäste aus Salzburg. Danach hat Florian Aigner die Chance auf den Anschlusstreffer, doch auch er kann den Liefering-Golaie nicht bezwingen.

Die Jungs von Trainer Gerald Scheiblehner können an diesem Abend einfach nicht mehr zulegen. Den Willen, tapfer weiterzukämpfen, kann man den Hausherren aber keinesfalls absprechen.

In der Schlussphase fallen dann noch die Tore 4 und 5 für die Gäste aus Salzburg. Der FC Juniors OÖ muss sich am Ende gegen Liefering mit 0:5 geschlagen geben. Am letzten Spieltag der Saison kommt am Freitag (31. Juli) SV Horn zum Gastspiel in die Raiffeisen-Arena nach Pasching.

„Auch wenn es sich nach einem 0:5 vielleicht komisch anhört: Mit der Leistung können wir aber grundsätzlich zufrieden sein. Wir haben taktisch sehr viele Dinge erfüllt. Haben das Spiel in der Defensive gegen den Ball eigentlich sehr gut gestaltet. In der Anfangsphase haben wir verabsäumt in Führung zu gehen. Danach haben von den insgesamt fünf Toren, 3 aus einem Standard bekommen. Spielerisch war Liefering am Ende die bessere Mannschaft, auch wenn wir das eine oder andere Tor hätten schießen können“, glaubt Trainer Gerald Scheiblehner weiter an seine Mannschaft.