Gerald Scheiblehner im Kick-off-Interview


Seit vergangenem Mittwoch steht der FC Juniors OÖ in der Vorbereitung für die Rückrunde der HPYBET 2. Liga. Im Kick-off-Interview spricht Cheftrainer Gerald Scheiblehner über Emanuel Pogatetz, die neue Auswärtsstärke sowie Ziele und die Entwicklung der Mannschaft.

Die Mannschaft hat am Mittwoch (08.01.) das Training aufgenommen. Wo werden in der Vorbereitung die Schwerpunkte liegen?

Wir wollen unsere Spieler vor allem im athletischen und im kognitiven Bereich verbessern. Unsere Spielweise ist geprägt von Intensität und Tempo, deswegen sind schnelle Beine und aufmerksame Köpfe gefragt.

Mit Emanuel Pogatetz fungiert seit Vorbereitungsbeginn ein ehemaliger Nationalspieler als Individualtrainer. Wie sieht die Zusammenarbeit mit Emanuel konkret aus?

Emanuel bringt eine enorme Erfahrung aus seiner sehr erfolgreichen und bemerkenswerten Spielerkarriere ein. Sowohl wir Trainer als auch die Spieler werden davon profitieren. In den vergangenen Wochen stand vor allem die Trainingsplanung im Mittelpunkt, bei der Emanuel viele Ideen eingebracht hat, die wir bereits in der ersten Trainingswoche erfolgreich umsetzen konnten.

Die Mannschaft liegt in der Winterpause auf einem starken siebten Platz. Mit welcher Zielsetzung startet ihr ins Frühjahr?

Das oberste Ziel bleibt unverändert der Klassenerhalt. Genauso wichtig ist es uns aber, unsere Burschen besser zu machen und damit für die Bundesliga vorzubereiten. Wir wollen in der Rückrunde zeigen, dass die Spielweise der Mannschaft noch intensiver gegen den Ball ist und wir mit mehr Tempo spielen. 

In der Vorsaison hat man sich in den Auswärtsspielen zumeist schwer getan. Nun hält die Mannschaft zur Winterpause mit 12 Punkten auf Rang fünf der Auswärtstabelle. Damit holte man auf fremden Plätzen bereits zum jetzigen Zeitpunkt um nur zwei Zähler weniger als in der gesamten Spielzeit 2018/19. Woran machst du diese Entwicklung fest?

Wir haben richtig schnelle Jungs in der Mannschaft, die auswärts vielleicht mehr Raum zur Verfügung haben als bei uns in Pasching. Vielleicht ist das ein Grund für die respektable Punkteausbeute auf fremden Plätzen. Mich interessiert aber in erster Linie die Entwicklung der einzelnen Spieler. Ob wir dann zuhause oder auswärts unsere Punkte holen, spielt keine Rolle. Fakt ist, wir wollen in der Rückrunde mehr Spiele gewinnen als im Herbst.

Mit Florian Aigner, Patrick Plojer und Co. haben dir die „jungen Wilden“ mit starken Leistungen das Vertrauen zurückgezahlt. Wie bewertest du ihre Entwicklung bislang?

Die Burschen haben sich sehr schnell an die höhere Trainingsintensität und an das Spiel gegen Erwachsene gewöhnt. Zufrieden bin ich aber erst, wenn die Jungs eine Liga höher einlaufen. Das braucht aber noch viel Zeit, Geduld und vor allem einen langen Atem. Sie finden hier Topbedingungen vor, daran arbeiten und an sich glauben müssen sie aber selbst.

Die genannten Spieler haben zuletzt auch ihre Verträge beim FC Juniors OÖ verlängert. Ein Beleg für den guten Ruf des Vereins als Talenteschmiede?

Wir freuen uns, dass sich unsere talentiertesten Spieler für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden haben. Diese Verträge zeigen, dass sie den Verantwortlichen im Verein vertrauen, sie auf ihrem Weg bestmöglich unterstützen zu können.  Der Ruf ist gut, ich möchte aber, dass er in zwei Jahren noch um einiges besser ist. Arbeiten wir weiter konsequent, werden noch mehr Spieler den Weg nach oben schaffen. Davon bin ich überzeugt.