Die „Beinahe-Heimkehr“ des Michael Lageder


Juniors-Talk




Ganze fünf Saisonen absolvierte Michael Lageder im Zeitraum von 2010 bis 2015 beim SK Vorwärts Steyr. Grund genug, die Vergangenheit des Juniors-Leithammels angesichts des bevorstehenden Gastspiels des FC Juniors OÖ in Steyr etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Im Sommer 2015 kehrte Michael Lageder der Steyrer Volksstraße den Rücken und wechselte zur damaligen Regionalliga-Spielgemeinschaft zwischen dem LASK und dem FC Juniors OÖ. Von dort aus schaffte es „Latsch“, wie ihn seine Mitspieler nennen, zwischenzeitlich sogar in die Bundesliga.

„Ich bin mit 18 Jahren als junger Spieler zum SK Vorwärts Steyr gestoßen. Dort habe ich alles miterlebt, bin auf- und abgestiegen. Hier durfte ich eine sehr lehrreiche Zeit verbringen.“, so Lageder, der sich, obwohl in Oberösterreichs drittgrößter Stadt wohnhaft, dennoch nicht als „Steyrer“ fühlt. „Ich sage immer stolz, dass ich ein Münichholzer bin. Ich habe schließlich auch beim Lokalrivalen ATSV Steyr meine Fußball-Karriere begonnen, die mich dann schließlich später zur Vorwärts geführt hat.“, so der 27-Jährige, dessen Eltern direkt am Fußballplatz des ATSV Steyr, mittlerweile Trainings- und Spielstätte der Amateure des SK Vorwärts, ein Gasthaus führen. „Latsch“ brachte es in Steyr auf 142 Einsätze in der Regionalliga und Oberösterreich-Liga. Als Defensivakteur konnte er in dieser Zeit sechs Treffer und sechs Torvorlagen verbuchen.

Dass Michael Lageder bereits heiß auf das Duell mit seinem Ex-Klub ist, versteht sich quasi von selbst. „Ich freue mich schon auf dieses Spiel. Ich gehe davon aus, dass wir die drei Punkte holen. Freilich konnte Vorwärts zuletzt mit dem Sieg beim FAC Selbstvertrauen tanken, der Trainer hat uns jedoch wieder hervorragend auf dieses Spiel eingestellt!“, freut sich der Münichholzer auf das Gastspiel in Steyr.

Michael Lageder gilt beim FC Juniors OÖ als absoluter Leistungsträger. Als einziger Akteur spielte er in allen elf bisherigen Matches über die volle Distanz durch und führte die Mannschaft dabei sogar viermal als Kapitän aufs Spielfeld. Als ältester Kaderspieler ist er darüber hinaus eine wichtige Stütze und Leitfigur für die vielen jungen Spieler in der Mannschaft.