Cup-Aus in Gleisdorf


Ein ersatzgeschwächter FC Juniors OÖ unterliegt Regionalligist FC Gleisdorf auswärts mit 0:3 und scheidet damit in der zweiten Runde des UNIQA ÖFB Cup aus. Die Steirer gingen in der 74. Minute mit einem Distanzschuss in Führung, nachdem der FC Juniors OÖ davor eine Großchance liegen gelassen hatte.

Die Zuschauer in Gleisdorf sahen gleich in der Anfangsphase einen offenen Schlagabtausch mit Vorteilen für den FC Juniors OÖ, der neben den vielen Verletzten krankheitsbedingt zudem Nicolas Meister vorgeben musste. Konkrete Torchancen blieben zunächst aber auf beiden Seiten aus. Nach 15 Minuten fasste sich daher Hyunseok Hong aus der Distanz ein Herz, sein Schuss ging jedoch über das Tor der Steirer. Nur eine Minute später meldeten auch die Gleisdorfer Offensiv-Ambitionen an. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verpassten die Gäste am langen Pfosten eine gute Kopfball-Möglichkeit.

Nachdem man die eine oder andere weitere gefährliche Standardsituation überstanden hatte, verlagerte die Scheiblehner-Elf das Spielgeschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte. Oberösterreichs Talenteschmiede wurde für die offensive Präsenz zunächst in Form von Freistoßpfiffen belohnt. Die Ausführungen von Jan Boller und Fabian Benko wurden prompt gefährlich, konnten jedoch von der gegnerischen Abwehr beziehungsweise Torhüter Lipovac entschärft werden.

Tausend-Gulden-Schuss bringt Gleisdorf auf die Siegerstraße

Sieben Minuten nach Wiederbeginn schrammte der FC Juniors OÖ nur knapp am ersten Tor des Abends vorbei. Nach einem Eckball von Fabian Benko köpfte Jan Boller das Spielgerät auf das Tor der Gleisdorfer, Andy Reyes klärte in dieser Situation jedoch unabsichtlich für die Steirer auf der Linie, im Nachschuss scheiterte Florian Aigner.

In der 74. Minute gelang aber den Gleisdorfern das erste Tor des Abends. Wagnes zog aus 20 Metern ab und jagte den Ball mit einem Tausend-Gulden-Schuss unhaltbar für Nino Bresnig in die Maschen. In der Schlussminute erhöhten die Steirer auf 2:0. Weiss knallte das Leder aus 12 Metern eiskalt unter die Querlatte. Kurz vor dem Abpfiff verwerteten die Gleisdorfer noch einen Foulelfmeter zum 3:0.

“Wir haben in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gefunden, unter anderem einen Kopfball des eigenen Mannes auf der Torlinie abgewehrt. Das muss normalerweise das 1:0 sein, dann wären wohl auch wir als Sieger vom Platz gegangen. Man kann der Mannschaft nichts vorwerfen, die Leistung war okay. Wir sind nun unmittelbar nach dem Spiel natürlich enttäuscht, müssen aber nach vorne schauen!”, analysiert Cheftrainer Gerald Scheiblehner das Spiel.